Die Bedeutung der Vereinigten Staaten von Amerika für das deutsche Reparationsproblem 1924-1929

Eckard WandelReparationsproblem
Tübinger Wirtschaftswissenschaftliche Abhandlung Band 11, (hrsg. Von Mitgliedern des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen), J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen, 1971.

Die Bedeutung der Vereinigten Staaten von Amerika für das deutsche Reparationsproblem 1924-1929
Der amerikanische Einfluss auf das europäische geschehen zwischen den beiden Weltkriegen wurde bisher nur undeutlich erkannt und fast durchweg unterschätzt. Die Studie von Wandel versucht diese Zusammenhänge an Hand des deutschen Reparationsproblems aufzuzeigen.
Durch die deutsche Auslandsverschuldung entstand eine finanzielle Abhängigkeit Deutschlands von den amerikanischen Geldgebern, die bei der Entstehung der Pläne zur Lösung des Reparationsproblems deutlich wurde. Auf der einen Seite mussten die deutschen Reparationszahlungen an die europäischen Gläubiger auf Grund der interalliierten Schuldenverträge zum größten Teil an die Vereinigten Staaten weitergeleitet werden. Auf der anderen Seite war Deutschland infolge seiner Devisenknappheit gezwungen, seine Reparationszahlungen durch amerikanische Kredite zu finanzieren. So entstand ein Geldkreislauf, der von den Vereinigten Staaten ausging und dort wieder endete, in dem die europäischen Staaten nur die Rolle von Durchgangsstationen innenhatten. Sowohl die amerikanische Hochfinanz als auch die Regierung hatte somit einen entscheidenden Einfluss auf das deutsche Reparationsproblem und damit auf die gesamte deutsche Innen- und Außenpolitik.

Erhältlich bei:
amazon.de